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16. Januar 2019

Ein Interview mit Martin Oppitz in den Nürnberger Nachrichten

Am Freitag den 11.01.2019 ist in den Nürnberger Nachrichten ein Interview mit mir erschienen. Ich hatte viel Spaß beim Interview, denn der Author Peter Romir, seine Frau Catharina und sein wunderbarer Sohn Jan waren gemeinsam bei mir in der Praxis. Wir haben also das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und während ich Jan behandelte, konnte ich die Fragen seiner liebevollen Eltern beantworten.

Für mich gibt es nichts Wunderbareres als die Arbeit mit einem Säugling und über das Leben zu plaudern!

Die Schreibkunst von Peter und Catharina Romir und die angenehme Athmosphäre hat also ein sehr schönes Interview entstehen lassen und ich würde mich freuen, wenn Sie sich selbst einen Eindruck machen:

Erschienen in den Nürnberger Nachrichten am 11.01.2019:

Die kalte Jahreszeit als Chance


Heilpraktiker Martin Oppitz weiß, was gegen Winterdepression und Co. hilft

Kalte Tage, lange Nächte: Die dunkle Jahreszeit schlägt vielen Menschen gewaltig aufs Gemüt. Wir sprachen mit dem Heilpraktiker Martin Oppitz aus Reichelsdorf über Winterdepres-sionen, mögliche Heilmittel und die Vorteile der kalten Jahreszeit.

Herr Oppitz, zuerst einmal die Grundsatzfrage: Gibt es die Herbst-und Winterdepression wirklich oder ist das nur ein Mythos?
Martin Oppitz: Nein, es gibt definitiv eine Winterdepression. Erst kürzlich, über die Weihnachtsfeiertage, war wieder sehr viel los bei mir in der Praxis. Man sieht derzeit keine Sonne und irgendwie ist alles grau. Natürlich haben wir heute die Jahreszeiten teilweise ,ausgeschaltet‘, etwa durch beheizte Wohnungen oder Büros. Des-wegen ist die Wahrnehmung nicht so deutlich vorhanden, dass es Winter ist und ich mich in dieser Jahreszeit eigentlich anders verhalten sollte.


Was wäre denn ein passendes Verhalten für die Jahreszeit?
Oppitz: Das Wichtigste ist gesunde Ernährung: viel Obst, viel frisches Gemüse. Am besten solches, das jahreszeitlich aktuell ist. Zum Beispiel Chicorée – das ist ein supertolles Herbst-gemüse, das auch wunderbar gegen Schmerzen hilft. Und dann natürlich: Rausgehen. Selbst wenn es kalt ist, tut frische Luft sehr gut. Danach kann man sich ja wieder an die warme Heizung setzen.

Und was ist mit Menschen, die das nicht so oft umsetzen können?
Oppitz: Da hilft viel Vitamin D3 und bei älteren Menschen, die Probleme mit den Knochen haben, auch noch Vitamin K2 dazu. Das hilft sehr gut bei Osteoporose. Vom D3 kann man ruhig auch ein bisschen mehr nehmen – das habe ich selbst getestet. Man sollte es aber vorher mit dem Hausarzt abklären.

Nanu – Sie als Heilpraktiker raten zum Gespräch mit dem Schulmediziner? Ist das keine Konkurrenz?
Oppitz: Nein, das ergänzt sich, wenn man es zur rechten Zeit am rech-ten Ort macht. Es soll ja eine Erleichterung geben, egal ob das jetzt über Globuli oder Medikamente funktioniert. Klar ist es schade, dass die Kassen noch sehr auf die Schulmedizin fokus-siert sind, aber es wird mittlerweile besser. Gerade bei der Osteopathie zahlen viele schon dazu, weil sie in vielen Fällen wirklich sinnvoll ist.

Was macht denn ein Osteopath eigentlich genau?
Oppitz: Der Osteopath fühlt in den Körper hinein. Er weiß, wie sich die Strukturen, die Muskeln, Knochen, Sehnen und Organe anfühlen, wenn sie gesund sind – und wenn nicht. Dann holt er die Spannung aus dem Körper. Das kann sehr sanft sein, kann aber auch manchmal wehtun. Gerade bei Bandscheiben und Wirbel-säulen-Problemen hat es sich aber bewährt.

Wie stehen Sie selbst zum Winter?
Oppitz: Jede Jahreszeit hat ihre Vorteile – auch Herbst und Winter. Wir müssen nicht draußen im Garten zupfen, müssen nichts ernten. Wir können uns an den Kamin setzen, entspannen und zu uns kommen. Und können dadurch auch merken: Wo übertreibe ich? Schwierigkeiten im Leben sind ja immer auch Wachstumschancen. Wenn wir sie überwinden können, werden wir innerlich wachsen und stärker aus der Sache herauskommen.
Gilt das auch für Krankheiten?

Oppitz: Auf jeden Fall. Leider versuchen wir, Krankheiten aus unserem Leben zu verbannen – das gelingt aber nicht, denn meistens kommt es dann härter zurück. Dabei können viele Krankheiten uns helfen, das Immunsystem zu verbessern. Man muss nur wissen, wann man eingreifen soll.

Information: Martin Oppitz ist Heilpraktiker, Osteopath und Shiatsu-Therapeut. Er hat seine Praxis in der Waldstromerstraße 4. Neben Erwachsenen und Kindern behandelt er auch Säuglinge. Internet: www.osteopathie-oppitz.de

Interview: PETER und CATHARINA ROMIR


Ich freue mich über jeden
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