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21. Oktober 2018

Osteopathie – Das Wesentliche verstehen!

Ich freue mich Ihnen meine Erfahrungen über das Thema Osteopathie mitzuteilen, damit Sie sich eine Vorstellung von dieser wundervollen Behandlungsform machen können.

Was ist also das Wesentliche der Osteopathie? Das Wesen (der innere Kern) der Osteopathie ist das ganzheitliche Verständnis des Therapeuten über die Zusammenhänge des Körpers, des Geistes und des Verstandes der Menschen. Je tiefer und umfangreicher dieses Wissen ist, desto besser kann er Ihnen Impulse geben, damit Ihre Selbstheilungskräfte den angestrebten heilen Zustand (wieder) herstellen können.

Wem hilft Osteopathie?

Osteopathie hilft Jung und Alt.
Osteopathie ist für die Menschen! Von einer osteopathische Behandlung können alle profitieren!

Wem kann also die Osteopathie helfen? Die Osteopathie kann allen Menschen mit einer Vielzahl von Leiden Erleichterung verschaffen.  Bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen können bestehende körperliche Probleme in allen Bereichen gemildert werden. Auch und gerade chronische Schmerzen können verbessert werden (Liste).

Meist kommen die Menschen aufgrund von Problemen im Bewegungsapparat oder des Knochengerüstes (insbesondere der Wirbelsäule) zum Osteopathen weil es bei dieser Behandlungsmethode scheinbar um den Knochen im Allgemeinen geht (Osteon = Knochen).

Doch weit gefehlt! Der Osteopath erfasst den ganzen Körper, die Organe, die Muskeln, Sehnen, Nerven und sogar die Blutgefäße und kann Probleme auf allen Ebenen einwirken. Beispielsweise ist die Ursache von Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oft in einer Organschwäche zu finden. Besonders hilfreich empfinden in der Regel Menschen mit chronischen Schmerzen und degenerativen Prozessen osteopathische Behandlungen

Was geschieht bei einer Behandlung?

Eine Behandlung beginnt immer mit einem kurzen Gespräch über die bestehenden Beschwerden und ihre Auswirkungen. Danach geht es direkt zur Behandlung, wobei die Behandlung sich immer nach dem aktuellen Beschwerdemuster richtet. Ich ertaste die bestehenden Blockaden, die die Ursachen für die akuten Probleme darstellen. Gleichzeitig gebe ich entsprechende Impulse, damit sich die Blockaden auflösen können. Wer schon einmal eine Massage (medizinisch oder Thai) bekommen hat, kann sich in etwa den Ablauf vorstellen. Allerdings sagen meine Patienten meine osteopathische Behandlung fokussierter auf ihr Beschwerdemuster und niemals mechanisch. 

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine Behandlungsform die mit den Händen diagnostiziert und behandelt (manuelle Therapie), ähnlich der Physiotherapie oder der Massage. Osteopathen lernen eine ganze Reihe von Diagnose- und Behandlungstechniken sowie eine Reihe von Konzepten wie der Körper funktionieren könnte. Die Stärke eines Osteopathen ist die Breite seiner Ausbildung. Dadurch entwickelt er viele „Antennen“ für die Diagnose und ein breites Spektrum von Fähigkeiten in der Therapie um dem einzelnen Menschen gerecht zu werden.  Der Osteopath sollte in die Lage versetzt sein, in einen Körper hineinzuhorchen und die Ursachen von körperlichen Problemen zu erkennen und dem Körper entsprechende Impulse zur Selbstheilung zu geben. Osteopathie ist also die Fähigkeit einen Körper mit seinen Stärken und Schwächen zu erfassen und den Körper in die Lage zu versetzen seine eigenen Schwächen auszugleichen.

Prävention von körperlichen Schwierigkeiten

Der Grundgedanke einer Prävention ist, dass körperliches Ungleichgewicht oder körperliche Probleme in der Regel nicht vom Himmel fallen.Sie treffen den Menschen nicht wie einen Blitz! Meist braucht es Jahrzehnte um einen letztlich pathologischen Zustand zu erreichen. Manuelle Diagnosetechniken sind – so zeigt die langjährige Erfahrung – wesentlich sensibler als technische Gerätschaften und können bestehende körperliche Schwierigkeiten wesentlich früher erkennen. Somit kann man mit der Osteopathie sehr früh präventiv tätig werden, lange bevor ein Zustand als pathologisch von einem Arzt festgestellt werden kann. Möchten Sie Ihren Körper gesund erhalten? Erahnen sie selbst bereits ein herannahende Problem Werden Sie schon heute tätig! – Klug ist das in jedem Fall!

Bitte beachten Sie, dass körperliche Ungleichgewicht nicht vom Himmel fällt und auch nicht sofort dorthin wieder verschwindet! Ihr Körper braucht Zeit und Vertrauen, dass er eine Veränderung in Richtung Gesundheit und körperliches Gleichgewicht antreten soll. Deswegen sollten Sie in jedem Fall Geduld mit sich, ihrem Körper und ihrem Osteopathen mitbringen.

Korrektur von körperlichen Schwierigkeiten

Falls Sie bereits eine Diagnose vom Arzt haben (auch schon länger!), kann Ihnen der Osteopath auch helfen. 

Alle Erkrankungen aber, bei denen die Aktivierung der Selbstheilungskräfte nicht ausreicht, können nicht behandelt werden (Kontraindikationen), z.B.

  • akute Erkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall,
  • Verletzungen, wie Knochenbrüche, Wunden oder Verbrennungen oder
  • schwere Krankheiten, wie Krebs

Eine schulmedizinischen Behandlung verträgt sich gut mit der Osteopathie! Begreifen Sie „Heilung“ als einen Prozess. Sie befinden sich im Zeitpunkt der ärzlichen Diagnose lediglich an einem Punkt in ihrem Krankheitsprozess. Sie haben die Gewissheit erlangt was in ihrem Körper los ist. In welche Richtung läuft dieser Prozess gerade? Wollen Sie diese Richtung ihrer Entwicklung umkehren? Sie können dies jederzeit tun. Ihre Entscheidung wird ihnen die richtigen Helfer für ihr Vorhaben treffen lassen.

Allerdings braucht ihr Körper Zeit und Vertrauen diesen Wunsch auch umzusetzen. Vergleichen Sie ihren Körper mit einem großen Schiff auf hoher See. Wenn der Kapitän Befehl zum Wenden gibt, dauert es einige Zeit bis das Schiff in die andere Richtung fährt. Bei einem solchen Wendemanöver braucht der Kapitän aber auch Unterstützung und Orientierung, denn die neue Richtung sollte ja auch stimmen.

Bei folgenden körperlichen Schwierigkeiten haben meine Patienten und ich wesentliche Verbesserungen durch die osteopathische Behandlung erfahren dürfen:

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Rückenprobleme
  • Bandscheibenvorfälle
  • Skoliose (schiefe Wirbelsäule)
  • chronischen Gelenkerkrankungen
  • Gelenkschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Überbein
  • Beckenschiefstand
  • Ohrgeräusche
  • Hörsturz
  • Verdauungsstörungen
  • Prostataleiden
  • nervöse Unruhe
  • Lernschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Hormonschwankungen
  • Kreislaufprobleme
  • Blasenschwäche, um nur einige zu nennen.

Wählen Sie ihren Therapeuten klug aus

In der Schifffahrt gibt ein Kompass und ein Karte Orientierung (modern: GPS-System). Beim Thema Gesundheit sollte ihr Therapeut und ihr gesunder Menschenverstand ihr Kompass. Wählen Sie ihren Therapeuten daher klug aus! Vertrauen Sie ihm/ihr eine Weile, bis ihr Vertrauen in die neue Richtung gewachsen ist.

Ich freue mich über jeden